Die Leipziger Spirituosen Manufaktur ist nicht am Reißbrett entstanden, sondern aus einer Freundschaft. In diesem Artikel erfährst du, wie Enno und Peter von gemeinsamen Spieleabenden über erste Produktideen zur eigenen Manufaktur kamen – und warum diese Geschichte bis heute in jeder Flasche mitschwingt.
Der Anfang war mehr als eine Idee
Manche Unternehmen entstehen aus Businessplänen. Andere aus Zufällen, gemeinsamen Ideen und einer Freundschaft, die über viele Jahre gewachsen ist.
Die Leipziger Spirituosen Manufaktur gehört zur zweiten Kategorie.
Hinter LSM stehen zwei Freunde, die sich seit ihrer Kindheit kennen, gemeinsam gespielt, gelacht und entwickelt haben. Was damals mit Miniaturen, Rollenspielen und langen Abenden begann, wurde Jahre später zu einer gemeinsamen Marke mit eigener Handschrift.
Vom Kinderzimmer zur Freundschaft fürs Leben
Kennengelernt haben sich Enno und Peter in Wernigerode. Der erste gemeinsame Nenner war nicht Schule oder Sport – sondern ein Hobby, das damals eher selten war: Tabletop-Spiele, Miniaturen und Fantasiewelten.
Als beide merkten, dass sie dieselbe Begeisterung teilen, war schnell klar: Das passt.
Aus gemeinsamen Nachmittagen wurden lange Spieleabende, aus Bekanntschaft wurde Freundschaft – und aus Freundschaft ein fester Bestandteil des Lebens.
Gemeinsame Ideen statt Stillstand
Was die beiden von Anfang an verbunden hat, war mehr als nur ein Hobby. Es war die Freude daran, Dinge zu entdecken, Systeme zu verstehen und eigene Ideen umzusetzen.
Ob Rollenspiele, Technik, erste Projekte oder Experimente – immer ging es darum, etwas selbst zu schaffen, statt nur zuzuschauen.
Diese Haltung begleitet die Leipziger Spirituosen Manufaktur bis heute.
Zwei Wege, ein gemeinsamer Anspruch
Nach der Schulzeit gingen Enno und Peter zunächst unterschiedliche Wege.
Peter beschäftigte sich intensiv mit Technik, digitalen Projekten und unternehmerischen Ideen. Enno vertiefte sich in Naturwissenschaft, Herstellung, Aromen und handwerkliche Prozesse.
Was unterschiedlich begann, ergänzte sich später perfekt. Der eine dachte in Struktur, Wachstum und Umsetzung. Der andere in Rezepturen, Qualität und Produktentwicklung.
Zusammen entstand daraus eine seltene Kombination.
Die Idee einer eigenen Manufaktur
Mit den Jahren wuchs nicht nur die Freundschaft, sondern auch der Anspruch an guten Geschmack.
Aus einfachem Trinken wurden bewusste Genussmomente. Man probierte Neues, sprach über Qualität, verglich Produkte und fragte sich irgendwann:
Warum nicht selbst etwas schaffen?
Die Antwort darauf wurde 2017 Realität: die Gründung der Leipziger Spirituosen Manufaktur.
Am Anfang stand dabei eine klare Idee: ein Vodka, der nicht kratzt, nicht brennt und sich nicht in den Vordergrund drängt. Sondern einer, der sauber, mild und klar genug ist, um die Grundlage für richtig gute Spirituosen zu bilden.
So entstand unser MANUFAKTUR Vodka – dreifach gefiltert, besonders weich und bis heute die Basis für viele unserer Kreationen. Ein Produkt, das zeigt, worum es uns von Anfang an ging: nicht einfach Alkohol herzustellen, sondern die Grundlage für bewussten Genuss.
Darauf folgten mit dem JOHANNISBEER Likör und MINZ °9 die nächsten Produkte – fruchtig, frisch und mit eigener Handschrift. Der erste Reigen schloss sich schließlich mit dem Leipziger ABSINTH: kräutrig, komplex und ein deutliches Zeichen dafür, dass unsere Manufaktur von Anfang an mehr wollte als Standard.
Der Anfang war pragmatisch – aber echt
Die ersten Schritte waren weit entfernt von Hochglanz und Großproduktion.
Produziert wurde mit viel Einsatz in der eigenen Küche, Improvisation und dem festen Willen, Qualität von Anfang an ernst zu nehmen. Jeder Karton, jede Flasche, jede Entscheidung war Handarbeit.
Gerade das prägt die Marke bis heute.
Die Leipziger Spirituosen Manufaktur ist nicht aus einer Marketingidee entstanden, sondern aus echter Begeisterung für Produkt, Handwerk und Selbstständigkeit.
Warum Freundschaft bis heute ein Teil der Marke ist
Viele Unternehmen sprechen von Werten. Bei uns ist sie gewachsen: Vertrauen, Offenheit, direkte Entscheidungen und ehrliche Zusammenarbeit sind keine Schlagworte, sondern das Ergebnis einer langjährigen Freundschaft.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum die Marke so persönlich geblieben ist.
Heute: Manufaktur mit Haltung
Was einst mit gemeinsamen Interessen begann, ist heute eine Manufaktur mit eigener Handschrift.
Mit Spirituosen, die bewusst entwickelt werden. Mit kurzen Wegen. Mit klaren Entscheidungen. Und mit derselben Freude am Entdecken wie damals.
Wer diese Geschichte nicht nur lesen, sondern erleben möchte, kann uns bei einer Führung durch die Manufaktur besuchen. Zwischen Destille, Flaschen und alten Backsteinwänden zeigen wir, wie unsere Spirituosen entstehen, welche Entscheidungen dahinterstecken und warum Handwerk bei uns mehr ist als ein schönes Wort.
Die Geschichte von uns zeigt: Nicht jede starke Marke beginnt mit einem Businessplan.
Manchmal beginnt sie mit zwei Freunden, einer gemeinsamen Leidenschaft und dem Mut, etwas Eigenes aufzubauen.




















